Panoramen als Rankingfaktor bei Google My Business

Willkommen in unserer Rubrik „Wissenswertes“. Hier stellen wir Euch unsere Resultate vor, die wir mit 360°-Rundgängen erreichen konnten. Im ersten Teil erfahrt Ihr, welche Auswirkungen 360°-Rundgänge bei „Google My Business“ Einträgen auf Google Maps haben.  Zur Auswertung haben wir SEMrush verwendet.

Unsere Methode:

Wir haben 4 fiktive Fotografen A-D an 4 Adressen in derselben Stadt verifiziert und diese Accounts für 40 Tage liegen gelassen. Keiner der Fotografen kam so in die Top 100 der Google Maps Suchergebnisse. Danach haben wir folgendes unternommen:

  • Beim Fotografen A haben wir nur die Basis-Informationen ausgefüllt.
  • Beim Fotografen B haben wir die Basis-Informationen ausgefüllt sowie ein 360°-Panorama hochgeladen.
  • Beim Fotografen C haben wir alles ausgefüllt, 3 Blogposts hinzugefügt sowie mehrere Bilder und 1 Video hochgeladen.
  • Beim Fotografen D haben wir alles ausgefüllt, 3 Blogposts erstellt, mehrere Bilder sowie 1 Video und 5 Panoramabilder hochgeladen.

Was ist nach einer Woche passiert?

Fotograf A ist immer noch nicht in den Top 100 zu finden. Fotograf B hat es auf Position 97 geschafft. Fotograf C hat es auf Platz 54 geschafft und Fotograf D nur auf Platz 76.

Was haben wir gelernt? Kurzum, das Ausfüllen weiterer Informationen scheint wichtiger zu sein als ein oder mehrere Panoramen in Google Maps hochzuladen.

Was ist nach einem Monat passiert?

Bei Fotograf A passiert immer noch nichts und ist damit nicht in den Top 100 zu finden. Fotograf B hat es geschafft wieder aus der Top 100 zu fliegen. Fotograf C ist auf Platz 57 gelandet und Fotograf D ist nun auf Position 12.

Immer noch denken wir, dass die Basis-Informationen wichtiger sind als der 360°-Rundgang. Der 360° Rundgang hat bei voller Optimierung also seine Daseins-Berechtigung.

Was ist nach drei Monaten passiert?

Fotograf A und Fotograf B sind immer noch nicht in den Top 100 zu finden. Fotograf C liegt wieder auf Platz 54 und Fotograf D hat es auf Position 4 geschafft. Witzigerweise hat Fotograf D zwei Bewertungen für tolle Bilder bekommen. Wohlgemerkt für einen Dienstleister, den es nicht gibt!

Abbruch des Experiments!

Wenige Tage später passierte es dann: Google hat gemerkt, dass es sich bei Fotograf D um einen Fake handelt und ihn als dauerhaft geschlossen markiert. – Hätte ich wohl auf die Nutzer, die das gemeldet haben, reagieren müssen? – Nun haben wir alle unsere fiktiven Fotografen als dauerhaft geschlossen gemeldet und wollen gerade auch in Corona-Zeiten keinem Dienstleister seine Kunden klauen.

KPIs:

Fotograf A hatte auf seinem „Google My Business“ Eintrag in der Zeit 5 Besucher und Fotograf B hatte 11 Besucher (das könnte allerdings auch ich selbst bei der Suche nach den Einträgen gewesen sein). Fotograf C hatte 126 Besucher und Fotograf D 27.356 Besucher.

Fazit:

Bewegt man sich in einem kompetitiven Umfeld, ist die Location besonders wichtig und sind die lokalen Suchergebnisse ein Fokus-Thema, sollte auf jeden Fall über den Upload von 360°-Bildern für die Optimierung nachgedacht werden.
Übrigens bieten wir bei unserem Leihkamerapaket unter „Das Beste rausholen“ im Preiskalkulator und bei der Buchung eines Profifotografen das Erstellen passender 360° Bilder sowie den Upload zu Ihrem Google Maps Eintrag direkt mit an.